Junggesellenabschied von Axel Früh in Köln 14.-15. April 2007
Als langjährige Hexe, Freund und Verwandter war es keine Frage das sich in kurzer Zeit 16 Reiselustige und Trinkfreudige Männer zusammenfanden um den Junggesellenabschied von Axel gebührend zu feiern.
Etwas passendes für Axel zu finden war nicht schwer...
Axel´s alte Handballzeit in der Jugend war nicht vergessen und somit war unser Outfit schon mal klar. Deutschlandtrikot (hat jeder von der Fußball-WM) und silberne Krone. Wir sind ja schließlich frischgebackener Handballweltmeister und diesem Outfit wollten wir uns anpassen.
Sein größtes Hobby und mittlerweile Beruf, das Tauchen. Was könnte da besser passen als ein türkisfarbenes Meerjungfrauenkostüm, natürlich aus Stretch-Stoff, muss ja ordentlich Bier Platz haben in dem Jung.
Ach ja, er ist ein begabter Musiker und zum Fußball ging er ja auch immer.... dazu später mehr...
So machten wir uns an einem wunderschönen Frühlingstag, im Morgengrauen des 14. April auf die Suche nach unserem Junggesellen. Im Schützen kurz eine Stärkung eingenommen (danke Vidko) und ab in den Sisteroner Weg.
Der gespannte und verblüffte Axel wurde umgehend in die Herbolzheimer Meerjungfrau verwandelt und von der Oberhexe mit einer goldenen Krone zum „Ersten König ohne Meinung“ für die kommende Zeit gewählt. Denn ab sofort bestimmten wir sein Treiben.
Mit reichlich Marsch- und Reiseverpflegung machten wir uns so auf den Weg nach Kölle !!!
Das war der Beginn eines total abgefahrenen und erlebnisreichen Spektakels !!
Bereits kurz nach der Abfahrt begann Axel aus seinem Bauchladen diverse Getränke und Gegenstände zu verkaufen und mit seiner Kinder-Gitarre in den besten Tönen für ein wenig Kleingeld zu singen. Ging ihm mal die Stimme aus, wurde er von seinen 16 Begleitern kräftig unterstützt und angeheizt. Natürlich fand er große Resonanz, ist er doch ein erfahrener Sänger und hatte so keine Probleme sich seine Junggesellenkasse, aus der er sein „Richtiges Essen“ bestreiten musste, aufzubessern.
In Köln mit bester Laune angekommen, erstmal in der Bahnhofshalle durch ein Kölsch und Amerikanisches Essen gestärkt, machten wir uns auf die Suche nach dem Hotel.
Jetzt wurde Axel klar, diese Gaudi wird an einem Tag noch nicht vorbei sein. Also durchhalten...
Eingecheckt in 2er bis 4er Zimmern, an der Hotelbar frisch gestärkt, zogen wir los in die bekannte Kölner Innenstadt.
Durch das Studentenviertel, das Friesenviertel bis in die Altstadt. Von manchem Wirt geliebt, von manchem aufgefordert zu gehen, fand die Stimmung in der Karaoke-Bar den ersten Höhepunkt.
Bei Axel alias Robie Williams Schmusesong „Angels“, blieb kein Auge trocken. Zum krönenden Abschluss verschlug es uns in die wilde „Wiener-Steffie“. Eine Erlebniskneipe der besonderen Art, was schon allein der Besuch von „Wolle“ (Wolfgang Petry) und bekannten Fußballspielern bestätigte.
Axel hatte gleich Freundschaft mit dem DJ geschlossen und wir haben das Bier ab sofort in Fässern gekauft.
Die „Wiener-Steffie“ abgeschlossen, fuhren wir dann mit den Taxen in Richtung Hotel. Dort an der Hotelbar den letzten Absacker genommen, sowie ein Frühstücksdöner zur Verdauung, fielen auch die Letzten in den Schlaf.
10:00 Uhr Sonntagmorgen, Frühstücksbuffet mit dem König der Meerjungfrauen. Gleiches Outfit, gleiches Level, gleiche Stimmung. Nach einem „kurzen“ Abstecher in der Altstadt um den Geschmack des Kölsch wieder zu erfahren, machten wir uns auf in das Rhein-Energie-Stadion des 1. FC Köln. Der spielte gegen den Sport-Club aus Freiburg, hier besaß Axel lange Jahre eine Dauerkarte.
45 Minuten vor Spielbeginn ertönte folgendes aus dem Lautsprecher vor 45.000 Fans:
„...die Hexenabteilung der Herbolzheimer Karnevalsgesellschaft sendet Axel Früh und seiner Jule zur Hochzeit, die allerbesten Glückwünsche. Mit einem 3fachen Helau, Deine Hexen-Kumpels..."
Doch damit nicht genug, beim Einlaufen der Mannschaften hatten wir noch ein 10m langes Transparent parat. Anfeuerungsrufe von mehreren Hundert Freiburg Fans: „...Axel, Axel, Axel...“ waren weit im Rund zu hören.
Vermutlich unserer Meerjungfrau hatten wir den grandiosen 3 – 0 Erfolg für die Freiburger zu verdanken, der dann natürlich ausgiebig in der Altstadt von Köln gefeiert wurde.
Gegen 19 Uhr traten wir die Rückreise an. Mit Dank nahmen alle ein Abschlussbier auf die Rechnung von Axel im Cliche zu sich um die nächsten Tage ausgiebig von seinem Junggesellenabschied zu schwärmen.
Lieber Axel, liebe Jule, die besten Wünsche für Euren neuen gemeinsamen Lebensweg...


