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Interner Bereich


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Sportliche Hexen auf Vaterschafts-Tour

Hallo liebe Leser,

ich darf Sie rechtherzlich zur Ersten (und wahrscheinlich auch Letzten) Ausgabe von „Sportliche Hexen“ begrüßen.

Die Hexenjungs und auch ein paar andere, haben in Sachen Vaterschaft noch nicht ganz die „Erfahrungen“, aber Sie haben von dem Brauch gehört, dass man sich am Vatertag trifft und auf Wanderschaft geht mit viel Alkohol. Zumindest wurde dies in den Medien immer wieder berichtet.

Junggesellenabschied von Achim Wunderle und Andreas DörrFünfzehn tollkühne Helden wollten diesen Brauch natürlich pflegen und trafen sich deshalb um 09.00 Uhr, um gemeinsam einen „extrem“ sportlichen Tag zu genießen. Doch dies geschah natürlich nicht einfach so, denn im Juni wollen zwei Hexenjungs (Achim Wunderle, alias Jabba & Andreas Dörr, alias Wegge) den Bund fürs Leben eingehen. Also beschloss man zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Vaterschaftstour und Junggesellenabschied in einem. Da man aber aus organisatorischen Gründen leider dieses Jahr keine zwei Junggesellenabschiede auf die Beine stellen konnte, entschieden Sie sich, das Ganze an einem Tag durchzuziehen.

Wie schon geschrieben trafen sie sich um 09.00 Uhr, um zuerst mal das ganze Bier auf die Personen aufzuteilen (war wichtig, den am Vatertag wird ja viel getrunken, hatten sie gehört) und die passenden T-Shirts zu verteilen.
Dann zogen Sie gemeinsam an die erste Station die „Achim Wunderle“ hieß.
Dort wurde zuerst einmal Achim zu seinem Junggesellenabschied abgeholt (so wie er aussah, ist er erst kurz zuvor aufgestanden). Natürlich hatten die Jungs ein passendes Outfit für Achim bereit. Ein Lackiereranzug musste als Kleidung herhalten. Einfach über das anziehen was er an hat,  hieß es (T-Shirt und Shorts).

Achim Wunderle beim rutschenDanach wurde zuerst einmal das erste Gruppenfoto gemacht, bevor es zur zweiten Station  „Andreas Dörr“ ging.
Dort angekommen wurde zuerst einmal die Wohnung gestürmt und das erste kühle Bier zu sich genommen. Natürlich wurde auch Andreas in sein Outfit gesteckt und von seiner Hochzeitsvorbereitungen entführt. (Wir glauben, ihm war das sogar ganz recht, dass er jetzt nicht mehr basteln „durfte“).

Da man einen sehr straffen Zeitplan, den es einzuhalten hieß, geplant hatte, wurde auch gleich das zweite Gruppenfoto geschossen. Gesagt getan und schon befand man sich auf dem Weg zur dritten Station, dem Frühstück. Im Kaffee Kirnberger wartete nämlich ein super leckeres Frühstück für alle, denn man hatte ja noch viel vor und mit leerem Magen ließ sich dies nicht bewältigen.

Die Jungs haben es sich nicht nehmen lassen und haben sich von den zwei Junggesellen bedienen lassen. Egal was man brauchte, die zwei mussten es erledigen. Nur das abwaschen durften Sie leider nicht machen, da hatte die Bedienung was dagegen (Verstehe gar nicht warum).

Um Sie auf die Last der Ehe einzustellen, wurde jedem ein Sack ausgehändigt, für den Sie den Rest des Tages verantwortlich waren. In dem einen Sack waren allerlei nützliche oder auch weniger nützliche Gegenstände, welche von den beiden, an diesem Tag, an fremde Passanten verkauft werden sollten. In dem anderen befand sich ein Teil der Wegzehrung in Form von Flüssignahrung. Diesen zu leeren war allerdings die Aufgabe der leidensbereiten Begleiter.

Am Bahnhof angekommen, fuhren wir nach Köndringen. Von dort aus ging es zur Wanderung Richtung Autobahn. Doch zwischen drin hielt man kurz an, denn man fand einen sehr schönen Spielplatz der für ein Hindernissparkur geeignet war. Also mussten die zwei zuerst einmal eine Runde schaukeln, etwas Wasser pumpen und auf der Rutsche verteilen und wie es sich gehört danach sauber rutschen. Mensch, hatten die zwei einen dreckigen Arsch.

Hungrige Hexen beim Schnitzel Essen XXLNach dieser Aktion ging es weiter zum ersten Höhenpunkt des Tages. Denn man wollte ja nicht nur den ganzen Tag trinken und laufen, sondern wollte sich auch etwas sportlich betätigen. Und was lag an der Teninger-Autobahnausfahrt? Genau, eine Outdoor-Kartbahn die wir für eine Stunde gemietet hatten.

Hier wurde nach einem halbstündigen Qualifying und einer kurzen Erholungspause, in einem ebenso langen Rennen um jeden Platz gekämpft.
Natürlich hat man bei einer solchen Veranstaltung auch Ausfälle und Verluste. Denn manche kämpften so stark, dass sogar bei einem das vordere linke Rad um die Ohren flog. Zwei fuhren Kurve um Kurve neben einander her, bis einer in die dreckige Spur kam und mit Vollgas in die Reifenstapel abflog. Schlussendlich war es für alle eine geile Stunde.

Die anschließende Wanderung zum Bahnhof in Mundigen wurde natürlich genutzt, um das ein oder andere Kleinod aus dem Sack zu Verkaufen. Erwähnenswert hier war die spontane Fensterputzaktion eines Schaufensters einer kleinen Wirtschaft in Teningen. Auch dieser Erlös wurde in die Obhut unseres Finanzverwalters Ralf Rotzler gegeben.

Eine weitere Zugfahrt mit anschließender Wanderung und etlichen angesprochenen Passanten später, erreichte die Karawane gegen 18 Uhr den zweiten Höhenpunkt des Tages, die Eble Strauße in Sexau.
Hier war es die sportliche Aufgabe für jeden, die Portionen von Elefantenohren (die Schnitzel haben den Namen nicht umsonst) zu bewältigen. Aufgrund des bis dahin von den Delinquenten erwirtschafteten und von Ralf gut verwalteten Guthabens, durften sich die beiden auch dieser Aufgabe stellen.

Leider konnte hier keiner als Sieger vorgehen. Wobei es manche doch fast geschafft hätten. Ich sag nur Respekt.

Nachdem sich der Wettergott bis zu diesem Zeitpunkt an die „ Nicht-Regnen-Klausel“ im Vertrag gehalten hatte, konnten danach alle trockenen Fußes den Bahnhof in Sexau erreichen.

Im strömenden Regen ging es dann per Zug zurück nach Herbolzheim, wo der Tag bzw. die Nacht, mit einem Umweg über die Galerie, im AT ausklang.
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der kurze Heimweg vom AT, für den einen oder anderen beschwerlicher war, als wie die kilometerlangen Fußmärsche des gesamten Tages zusammen.


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