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Interner Bereich


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Jahresausflug der Laue Briggle Hexen

Es begaben sich am 17. September 2011 eine Gruppe von abenteuerlustigen Laue Briggle Hexen, zu einer Odyssee in wilde Gewässer. Zum Sammeln der benötigten Kräfte für die ausdauernde Reise, traff man sich deshalb schon bei Zeiten im väterlichen Garten des Mitgliedes Florian Rees.
Dort wurde dann, mit Hilfe von diversen isotonischen Flüssigkeiten, sämtliches Muskelgewebe auf die bevorstehenden Strapazen vorbereitet.
Anschließend startete der Trupp zum nahegelegenen Bahnhof, um mit dem ersten Abschnitt der Tournee zu beginnen.

In dem Gefährt der Deutschen Bahn stellte sich schnell heraus, dass es manchem Körper noch nach einer Intensivbehandlung dürstete und so wurde diesem Verlangen, in traditioneller Hexenmarnier, nachgegangen. Die Behandlung fand schließlich, nach dem Verlassen der ortsansässigen Tränke am Zielbahnhof in Neuenburg, ein jähes
Ende. Nun konnte der Marsch zum Hafen am Altrhein beginnen, wo schon längst die nächsten Beförderungsmittel auf ihren unmittelbaren Einsatz warteten.

Wie bereits jedem Mitglied bekannt sein dürfte, trotzen die Laue Briggle Hexen sämtlichen Naturgesetzen, indem sie eine eigene Interpretation verfassen und diese, entgegen jeglicher wissenschaftlich gültiger Theorien, dann einsetzen. Uns wurde spätestens an diesem Wochende schmerzlich bewusst, dass es nicht ohne weiteres möglich ist, die Himmelsrichtungen zu unseren Gunsten zu ändern, um dann das eigentliche Ziel schneller zu erreichen. Mit Hilfe modernster GPS- Navigation gelang man dann mit maximalster Verspätung zum vereinbarten Treffpunkt.

Dort erwartete uns bereits unser persönlicher Tour- Guide, welcher uns dann vorschriftsgemäß in unsere Transportmittel, den Kanus, einwies. Die fachliche Tiefe der Einweisung, erweckte in manchem die Hoffnung, man begebe sich in kürze in einen wilden Sturzbach mit mörderischen Stromschnellen. Auch das unbedingte Tragen einer Schwimmweste erhärtete diese These. Letztendlich hatten viele Kanuten große Schwierigkeiten damit an Fahrt zu gewinnen, da das Paddel meistens am Grund des Flusses kratzte.
Doch für eine richtige Laue Briggle Hexe gehört es sich, trotz aller Hürden den größtmöglichen Spassfaktor aus jeder Situation zu ziehen. Dies wurde durch das Kentern gegnerischer Schlachtschiffe und dem Diebstahl von Gütern, mit anschließendem Umladen am Ufer, erreicht.

Bis zum Anfahren der ersten Anlegestelle in Grißheim, war das Wetter noch gnädig mit der Armada an Hexen- Kanus. Die Anzahl der ausgesprochenen Flüche hatte aber wohl bis dahin den Zenit erreicht und führte Petrus dazu, dies den Sündern entsprechend heimzuzahlen. Zu allem Übel gesellte sich nun auch die unendlich lange Unterweisung unseres Führers an der wohl einzigen Stromschnelle am Altrhein.
Für manch einen mag eine Stromschnelle mit 30cm Tiefe und 5m Breite mit einem Weltuntergang zu vergleichen sein. Wie dem auch sei, hatten es die Insassen des Flagschiffs doch tatsächlich vollbracht, die Stromschnelle außerhalb ihres Kanus zu beenden.

Bei der anschließenden Weiterfahrt hatte das ein oder andere Kanu mit dem niedrigen Wasserstand zu kämpfen und lag auf Grund auf. Bis heute wird darüber sinniert, ob die betroffenen Kanus einem unzulässig hohen Tiefgang, veranlasst durch überhöhte Lastaufnahme, zum Opfer gefallen sind. Derzeit kann diese Annahme doch noch von keinem Wissenschaftler bestätigt werden.

Vollkommen durchnässt, ausgehungert und von den körperlichen Belastungen gezeichnet, erreichten wir das rettende Ufer. An Land wartete bereits ein Bus auf die Kanuten, um diese wohlbehalten zur letzten Etappe des Ausflugs zu chauffieren.

Ganz wollte man das Wasser an diesem Tag nicht verdrängen und so besuchten die Hexen das schön gelegene Anglerheim am Grünesee in Herbolzheim. An dieser Stelle kann über den weiteren Ablauf lediglich spekuliert werden. Wir gehen aber davon aus, dass das Überangebot an gegrilltem Fleisch und diverser bewusstseinserweiternder Flüssigkeiten, diesen Tag perfekt abgerundet haben.

Ein besonderer Dank geht an die Wirtin Nicole aus dem Anglerheim, welche uns alle Wünsche zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllte und natürlich an die Organisatoren der gesamten Veranstaltung.